Als die Verletzlichkeit den Raum füllte

Zum ersten Mal begann ich über Verletzlichkeit und ihre Kraft nachzudenken während eines Seminars zur Psychologie. Ich war damals die Lehrende – jung noch, frisch von der Universität, als Assistentin am Institut. Die Teilnehmenden: Erstsemester des philologischen Fachbereichs. Ich bat sie, ein Thema mitzubringen, das sie persönlich berührte. Etwas, das wirklich unter der Oberfläche liegt.

Eine der Studentinnen, die mit einer leichten Beeinträchtigung lebte, begann ihr Referat mit einem Fachartikel – doch dann geschah etwas Besonderes. Sie las ein Gedicht vor, das sie selbst geschrieben hatte. Es öffnete den Blick in ihre Welt, ihre Wahrnehmung – auf eine Realität, die nicht gemacht ist für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Nach dem letzten Vers wurde es still. Eine Stille, die nicht leer war, sondern voll. Dann Applaus – lebendig, herzlich, fast wie ein Befreiungsschlag. Ich kämpfte mit den Tränen.

Ein Gespräch entfaltete sich. Die jungen Menschen begannen zu erzählen: Von dem, was sie bewegt. Davon, dass jede*r von uns Besonderheiten trägt – manche sind sichtbar, andere verborgen. Es war ein Moment voller Echtheit, voller gegenseitiger Achtung. Verletzlichkeit wurde nicht als Schwäche empfunden, sondern als etwas, das verbindet. Viele Jahre sind seither vergangen. Ich war Lehrende, Sozialarbeiterin, Begleiterin von Menschen mit Behinderungen. Immer wieder habe ich gesehen, wie Verletzlichkeit zur Kraft werden kann. Eine Kraft, die Welten verändert. Die Räume menschlicher macht.

Verletzlichkeit macht stark – Brene Brown

Fazit mit Schlüsselpunkten

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